Freundlicher Pilot

Jedem Besucher des Flughafens Zürich kann ich wärmstens empfehlen, die Rundfahrt zu machen. Gegen wenig Entgelt kann man tolle Einblicke gewinnen und dem Treiben auf dem Flugfeld und am Pistenkreuz zusehen. Die Tickets für die Rundfahrten können auf der Besucherterrasse gekauft werden.

Auf einer dieser Rundfahrten war ich dabei. Leider war das Wetter schlecht, so dass ich eigentlich gar keine Lust hatte, am Pistenkreuz auszusteigen und einen oder zwei Jets beim Start zu fotografieren. Die Tatsache, dass der A380 ohnehin über RW32  statt wie üblich RW 16 startete, führte dann dazu, dass ich noch weniger Bock hatte.

So habe ich mich mehr auf das konzentriert, was der kompetente Guide erzählte und interessiert herumgeschaut. Beim Dock E sind wir dann kurz stehen geblieben, genau unter der Nase dieses Qatar Airways-Vogels. Leider weiss ich nicht, was für ein Typ es war. Und allein anhand der Nase kann ich’s nicht sagen. Aber ich fand es irgendwie cool und fotografierte aus dem Bus heraus durch eine alles andere als klare Scheibe.

Dass der Pilot da oben aus dem Fenster schaut und uns winkt, habe ich vor Ort überhaupt nicht bemerkt. Umso grösser war die Überraschung und die Freude dann zu Hause am Computer, als ich das Bild bearbeitete.

Unterm Strich alles andere als ein Top-Bild. Aber die Geschichte dahinter gefällt mir irgendwie doch so sehr, dass ich das Bild nicht löschte.

Vielleicht findet ja noch jemand raus, was für ein Flugzeugtyp es ist?

Das Bild in voller Auflösung gibt’s auf Flickr.

Das Pistenkreuz und die Spotter

Bisher war das Pistenkreuz bei Rümlang der Punkt am Flughafen Zürich, an dem man als Spotter am nächsten ans Geschehen kommt, ohne den Flughafen zu betreten. Hier konnte man Starts nach Süden aus wenigen Dutzend Metern Nähe direkt am Zaun betrachten und konnte auch die nach Westen startenden Maschinen gut verfolgen.

Kein Wunder gab’s hier seit vielen, vielen Jahren eine wohl äusserst lukrative Imbissbude, den Heli-Grill. Doch dieser wurde in den vergangen Wochen abgerissen bzw. abgezogen und zu den Zäumen kommt man nur noch, wenn man widerrechtlich die dort stehende Baustelle betritt.

Der Flughafen baut neue Abstellplätze, die auch für die B777 benutzbar sein sollen, und braucht dafür Platz. Die Grenze zum Flughafen wird entsprechend um ca. 200 Meter nach aussen verschoben, man ist in Zukunft also deutlich weiter weg vom Geschehen. Dafür baut man angeblich eine erhöhte Plattform, die von Spottern benutzt werden kann. Ich bi gespannt und werde sicher zur gegebenen Zeit berichten.

Das heutige Bild soll an die Zeit erinnern, als man noch viel näher an der Pisten-Action war. Man sieht darauf nebst einigen Spottern eine A330 der Swiss (HB-JHD).