In der Sicherheitskontrolle hängen geblieben

Der Flughafen Zürich gilt als sehr spotterfreundlich. Zwar wäre es nett, man hätte mehr Gucklöcher im Zaun rund ums Flughafengelände montiert, aber auch so kommt man erfreulich nahe ans Geschehen auf der Piste. Und dem Treiben auf dem Rollfeld kann man hervorragend zuschauen, wenn man sich auf die Besucherterrasse begibt.

Weil man da a) im Freien ist und b) direkte Sicht auf die parkenden Flugzeuge hat, muss sichergestellt sein, dass da keiner mit gefährlichen Gegenständen, namentlich Waffen oder Sprengstoff die Terrasse betritt. Deshalb gibt es vor dem Zugang auf das Besucherdeck einen Sicherheitscheck: Taschen und Rucksäcke werden mit einem Röntgengerät überprüft während man selber durch einen Metalldetektor geht. Letzterer piepst von Zeit zu Zeit und signalisiert dem Personal, dass eine Stichprobe fällig ist.

Bei mir piepst es. Mit einem Prüfstreifen fährt der Mitarbeiter über meine Hände, aussen und innen, sowie über meinen Hosenbund. Streifchen in die Maschine, check, alles ok. Der Streifen macht angeblich nichts anderes, als anzugeben, wenn Sprengstoffrückstände gefunden würden. Wissen das die Bösen nicht oder tragen die aus Goodwill keine Handschuhe?

Wie auch immer, mein Fotorucksack wird auf der anderen Seite gerade herausgefischt. Ich werde gebeten, dieses Fach und jenes Fach zu öffnen. Erneuter Röntgendurchgang. Da ist noch etwas, was die Dame sehen will, bitte noch das Fach hier öffnen. Ersatzakkus. Raus, nochmals scannen. Immer noch nicht ok. Am Ende finden wir meine Geldbörse mit Metalleinsatz, vierter Scandurchgang. Die anderen Zuschauer amüsieren sich offensichtlich.

Endlich sind alle zufrieden, ich darf meine Habseligkeiten wieder einpacken und endlich raus.

Fazit: Nächstes Mal nehme ich nur eine kleine Tasche mit Body und zwei Objektiven mit. Wenn ich wenig dabei habe, können sie auch nur wenig überprüfen.

Pilatus PC-7 | T7-FMA

Die Schweizer Luftwaffe beschaffte anfangs der 1980er Jahre 40 Exemplare des PC-7 aus den schweizerischen Pilatus-Werken. Die Flugzeuge waren aufgrund ihrer Flugeigenschaften sehr vielseitig einsetzbar, vom Trainer für Anfänger bis zum Kunstflug für Profis.

Das abgebildete Flugzeug flog unter der Registrierung A-907 ca. 28 Jahre für die Luftwaffe, ehe es im Rahmen einer Flottenverkleinerung ausgemustert und vom Fliegermuseum Altenrhein übernommen wurde.

Der zivilen Weiternutzung wurden offenbar zahlreiche bürokratische (und andere) Steine in den Weg gelegt, so dass sich das Fliegermuseum letztlich gezwungen sah, die ausgemusterte PC-7 in San Marino (T7) statt der Schweiz (HB) zu registrieren.

Seit einigen Jahren steht T7-FMA nun für Passagierflüge und Show-Einsätze an Airshows zur Verfügung. Das heutige Bild habe ich anlässlich des Zigermeet 2016 in Mollis gemacht und unter anderem auf meinem Instagram-Account veröffentlicht.