Pilatus PC-12: Schweizer Bestseller

Es ist schon beeindruckend: Die kleine Schweiz mischt in der Flugzeugbranche ganz vorne mit. Die Pilatus Flugzeugwerke aus der Innerschweiz bauen mit der Pilatus PC-12 das Turboprop-Flugzeug, das sich weltweit (!) am besten verkauft. Gratulation.

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Pilatus Porter PC-6 | HB-FKC

Der bei den Stanser Pilatus Flugzeugwerken gebaute Porter (oder mit Turbinenmotor auch Turbo Porter genannt) war schon in meiner Kindheit mein Lieblingsflugzeug. Noch heute sehe und höre ich den mittlerweile in die Jahre gekommenen STOL-Flieger gerne. STOL steht für „short take-off and landing“, was so viel wie bedeutet, dass der Porter auf extrem kurzen Pisten starten und landen kann. Und wer diese Kurzstart-Fähigkeit schon mal live miterleben durfte, staunt.

Man glaubt es kaum, aber der Porter wird seit 1959 gebaut, wenn auch nicht mehr in 100 % identischer Art wie heute. Das Flugzeug, das auf dem Bild gezeigt wird, ist schon über dreissig Jahre alt und befindet sich seit 1987 im Eigentum des Para Sport Clubs Triengen, der damit seine Fallschirmspringer auf Absprunghöhe bringt.

Das ist übrigens ein weitverbreitetes Einsatzgebiet der PC-6 Porter. Andere Organisationen verwenden ihn als leichtes Transportflugzeug oder Rettungsflieger in abgelegenen Gebieten. Seine STOL-Eigenschaften helfen ihm da ebenso wie seine geringen Ansprüche was die Qualität von Pisten angeht.

Das Original gibt’s bei Flickr.

Pilatus PC-7 | T7-FMA

Die Schweizer Luftwaffe beschaffte anfangs der 1980er Jahre 40 Exemplare des PC-7 aus den schweizerischen Pilatus-Werken. Die Flugzeuge waren aufgrund ihrer Flugeigenschaften sehr vielseitig einsetzbar, vom Trainer für Anfänger bis zum Kunstflug für Profis.

Das abgebildete Flugzeug flog unter der Registrierung A-907 ca. 28 Jahre für die Luftwaffe, ehe es im Rahmen einer Flottenverkleinerung ausgemustert und vom Fliegermuseum Altenrhein übernommen wurde.

Der zivilen Weiternutzung wurden offenbar zahlreiche bürokratische (und andere) Steine in den Weg gelegt, so dass sich das Fliegermuseum letztlich gezwungen sah, die ausgemusterte PC-7 in San Marino (T7) statt der Schweiz (HB) zu registrieren.

Seit einigen Jahren steht T7-FMA nun für Passagierflüge und Show-Einsätze an Airshows zur Verfügung. Das heutige Bild habe ich anlässlich des Zigermeet 2016 in Mollis gemacht und unter anderem auf meinem Instagram-Account veröffentlicht.