Pilatus PC-12: Schweizer Bestseller

Es ist schon beeindruckend: Die kleine Schweiz mischt in der Flugzeugbranche ganz vorne mit. Die Pilatus Flugzeugwerke aus der Innerschweiz bauen mit der Pilatus PC-12 das Turboprop-Flugzeug, das sich weltweit (!) am besten verkauft. Gratulation.

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Pilatus Porter PC-6 | HB-FKC

Der bei den Stanser Pilatus Flugzeugwerken gebaute Porter (oder mit Turbinenmotor auch Turbo Porter genannt) war schon in meiner Kindheit mein Lieblingsflugzeug. Noch heute sehe und höre ich den mittlerweile in die Jahre gekommenen STOL-Flieger gerne. STOL steht für „short take-off and landing“, was so viel wie bedeutet, dass der Porter auf extrem kurzen Pisten starten und landen kann. Und wer diese Kurzstart-Fähigkeit schon mal live miterleben durfte, staunt.

Man glaubt es kaum, aber der Porter wird seit 1959 gebaut, wenn auch nicht mehr in 100 % identischer Art wie heute. Das Flugzeug, das auf dem Bild gezeigt wird, ist schon über dreissig Jahre alt und befindet sich seit 1987 im Eigentum des Para Sport Clubs Triengen, der damit seine Fallschirmspringer auf Absprunghöhe bringt.

Das ist übrigens ein weitverbreitetes Einsatzgebiet der PC-6 Porter. Andere Organisationen verwenden ihn als leichtes Transportflugzeug oder Rettungsflieger in abgelegenen Gebieten. Seine STOL-Eigenschaften helfen ihm da ebenso wie seine geringen Ansprüche was die Qualität von Pisten angeht.

Das Original gibt’s bei Flickr.

Red Bull Aerobatic Team

Darüber, dass nebst Uhrenmarken vor allem Red Bull an Flugshows omnipräsent ist, habe ich ja schon geschrieben. Am Zigermeet 2016 war es somit nicht verwunderlich, dass der österreichische Getränkehersteller auch ein Kunstflug-Team am Start hatte. Die vier (tschechischen?) Piloten eröffneten die Show und setzten die Latte für alle nachfolgenden Formationen hoch.

Das Wetter war nicht prächtig, im Gegenteil. Tiefliegende Wolken und feuchte Luft liessen die Rauchwolken der Flugzeuge minutenlang in der Luft stehen und die bescheidenen Lichtverhältnisse machten mir mit meinem mittelmässigen Objektiv das Leben schwer. Ich kann ja geradezu von Glück reden, dass mir doch der eine oder andere gute Schuss gelang.

An diesem Bild gefällt mir vor allem, dass man erst ein paar Sekunden überlegen muss: Wurde das Bild gedreht? Oder fliegen die wirklich so? Ziemlich direkt auf den Boden zu? Hm.

Das Bild ist nicht gedreht, es zeigt genau die Perspektive, die ich hatte. Und ja, es war eindrücklich.

Das höher aufgelöste Bild gibt’s auf Flickr.

F-4U Corsair

Die Warbirds aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs sind allesamt imposant anzusehen und vor allem anzuhören. Das Dröhnen der fetten Motoren während die meist einsitzigen Maschinen vorbeifliegen, spürt man bis in die Bauchgegend. Herrlich. Vielleicht das einzig Schöne, das der Zweite Weltkrieg hervorgebracht hat.

Einer der schönsten Jagdflieger ist für mich der F-4U Corsair. Mit seinen geknickten Flügeln hat er eine einzigartige Silhouette von vorne und strahlt – wiederum für mich, andere mögen das anders sehen – eine tolle majestätische Eleganz aus.

Am Zigermeet 2016 hatte ich die Gelegenheit, einen Corsair am Boden und in der Luft zu sehen und zu fotografieren. Das heutige Bild zeigt ihn nach seiner Landung. Das Flugzeug ist zwar auf den ersten Blick in Originalbemalung. Beim zweiten Blick stellt man aber schnell fest, dass es sich hier um ein in Österreich registriertes Flugzeug handelt, das der Red Bull-eigenen Flugzeugabteilung „Flying Bulls“ gehört.

Sowieso scheint es heutzutage nur noch zwei Arten von alten Flugzeugen zu geben: Jene die Red Bull gehören und jene die von Uhrenmarken gesponsert werden.

Das Originalbild der Corsair findest du auf Flickr.