Breitling Jet Team

Ganze sieben Flugzeuge zählt die Flotte des französischen Breitling Jet Teams. Damit sind sie die grösste zivile Kunstflugstaffel weltweit. Sie fliegen mit Aero L-39 Albatros. Und sie tragen den Namen der Schweizer Uhrenmarke Breitling in alle Welt.

Breitling hat auch von sich reden gemacht mit dem Sponsoring einer Weltumrundung mit der legendären Douglas DC-3. Und wir Schweizer Aviatik-Fans kennen den goldenen Schriftzug von der Super Constellation. Leider hat Breitling sowohl der Super Connie wie auch der DC-3 den Vertrag gekündigt, so dass beide Vereine bzw. Eigentümer neue Sponsoren suchen müssen.

Es ist somit fraglich, wie lange das Breitling Jet Team den Namen der Schweizer Uhrenmarke noch im Namen haben wird.

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Verlassener Flieger

Business-Jets sind häufige Gäste auf dem Flughafen Zürich (ZRH). Täglich bringen und holen sie Passagiere, die wichtig sind oder einfach viel Geld haben. Aber ein Biz-Jet sticht ins Auge. Er ist vor mindestens acht Jahren letztmals in Zürich gelandet und wird wohl nicht mehr so bald starten.

Die Cessna Citation mit der Registrierung HB-VNU steht seit mindestens 2009 etwas abseits auf einem Whisky-Standplatz. Wann genau sie letztmals flog, weiss wohl kaum mehr jemand, die letzten Bilder von anderswo, die ich gefunden habe, datieren von 2006. Im Jahre 2009 wurde sie aus dem Luftfahrzeug-Register gelöscht. Mittlerweile scheint sie vergessen den Kampf gegen Witterungseinflüsse und Rost aufgenommen zu haben.

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De Havilland VH-115 Vampire

Die Vampire war einer der ersten einstrahligen Militärjets. Ihre Zeit begann noch während des 2. Weltkrieges, obschon sie während diesem nicht mehr in Kampfhandlungen zum Einsatz kam. Nur zur Verdeutlichung: Wir sprechen von Mitte der 1940er Jahre. Als ich Kind war – und das begann erst 1972 – war die Vampire in der Schweizer Armee noch voll im Einsatz. Der Zweisitzer wurde dabei vor allem als Schulungsflugzeug benutzt.

Während zu der Zeit die englische Luftwaffe die Vampire bereits ausmusterte (1966), geschah das in der Schweiz erst etwas später, denn 1972 war sie ja wie gesagt noch im Einsatz. Und das war sie auch zehn Jahre später noch. Erst 1990 – ich war achtzehn – hat sich auch die Schweizer Luftwaffe vom beliebten und lauten Trainer verabschiedet.

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Antonov AN-124 | UR-82007

Das Frachtflugzeug AN-124 aus den russischen Antonov-Werken wurde in den 1970er Jahren als Antwort auf die amerikanische Lockheed C-5 Galaxy entwickelt (kopiert?) und 1982 erstmals in die Lüfte gelassen. Die Ruslan, wie die AN-124 auch genannt wird, ist ein bisschen grösser als die C-5 Galaxy und war bei ihrem Erstflug mit 400 Tonnen Startmasse das grösste Flugzeug der Welt. Diesen Titel hatte bis dahin die C-5 Galaxy inne.

Gegenüber der Galaxy ist die Ruslan ca. sechs Meter kürzer, bei der Spannweite ist es hingegen genau umgekehrt. Beim Leergewicht unterbietet die Ruslan ebenfalls das amerikanische Gegenstück, während sie es beim maximalen Abfluggewicht hingegen überbietet, womit die AN-124 der C-5 in der Hauptdisziplin überlegen ist: Sie kann mehr Fracht transportieren.

Allerdings verfügt die AN-124 über keinen Druckausgleich im Frachtraum, weshalb dieser während des Fluges nicht betreten werden kann.

Am 4. Februar 2017 war die AN-124 einmal mehr in Zürich-Kloten und holte da ein Triebwerk für eine in Kandada gestrandete Boeing 777.

Das Bild in besserer Auflösung gibt’s auf Flickr.