Breitling Jet Team

Breitling Jet Team

Ganze sieben Flugzeuge zählt die Flotte des französischen Breitling Jet Teams. Damit sind sie die grösste zivile Kunstflugstaffel weltweit. Sie fliegen mit Aero L-39 Albatros. Und sie tragen den Namen der Schweizer Uhrenmarke Breitling in alle Welt.

Breitling hat auch von sich reden gemacht mit dem Sponsoring einer Weltumrundung mit der legendären Douglas DC-3. Und wir Schweizer Aviatik-Fans kennen den goldenen Schriftzug von der Super Constellation. Leider hat Breitling sowohl der Super Connie wie auch der DC-3 den Vertrag gekündigt, so dass beide Vereine bzw. Eigentümer neue Sponsoren suchen müssen.

Es ist somit fraglich, wie lange das Breitling Jet Team den Namen der Schweizer Uhrenmarke noch im Namen haben wird.

Vielleicht fliegen die in Frankreich stationierten, jedoch in Spanien registrierten L-39 Albatros schon bald unter neuer Flagge. Breitling bestätigt in einer Pressemeldung vom Dezember 17 zwar noch, Breitling nach wie vor von den hochfliegenden Botschaftern begeistert sei. Aber in der heutigen Zeit schliesst das eine Beendigung des Engagements in nächster Zukunft nicht aus.

Für Georges Kern, seit August 2017 CEO von Breitling, besteht kein Zweifel an der Bedeutung des Jet-Teams für seine Marke.

Hoffen wir mal für das Jet Team, dass Breitling das ernst meint und den Franzosen die Treue hält. Und sonst? Es wäre für das Team um Leader Jacques Bothelin nicht der erste Wechsel. Breitling tritt zwar schon fünfzehn Jahre (seit 2003) als Sponsor auf. Aber die Staffel ist deutlich älter.

Sie wurde 1980 vom heutigen Teamchef Jacques Bothelin gegründet. Anfangs trat er als Solo-Pilot auf, später flogen sie zu dritt mit SIAI Marchetti SF260 und wurden von Martini unterstützt.

1988, immer noch unter der Martini-Flagge, wechselte man auf vier Pilatus PC-7. Der Sponsor änderte aufgrund des Alkoholwerbeverbots zum Personalvermittler Ecco, später Adecco. Die Flugzeuge blieben aber bis anfangs der 2000er Jahre.

Breitling Jet Team

2001 stieg die algerische Khalifa als Sponsor ein. Die PC-7 wurden ersetzt durch die heute noch eingesetzten Flugzeuge des Types L-39 Albatros von Aero. Die Anzahl Flugzeuge blieb aber bei vier Stück.

So rasch und unerwartet Khalifa kam, stiegen sie auch wieder aus und hinterliessen das Team der finanziellen Ungewissheit.

Und dann kam eben Breitling. Die Geldsorgen hatten ein Ende, die Flotte wurde sogar ausgebaut auf sieben Jets. Und so fliegt das französische Privatteam noch heute unter dem Namen Breitling Jet Team.

Ich durfte die Truppe an der Sion Airshow 2017 erleben und kann bestätigen: Die Show ist eindrücklich.

Quelle:
Wikipedia
Pressemeldung Breitling

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.