Pilatus Porter PC-6 | HB-FKC

Der bei den Stanser Pilatus Flugzeugwerken gebaute Porter (oder mit Turbinenmotor auch Turbo Porter genannt) war schon in meiner Kindheit mein Lieblingsflugzeug. Noch heute sehe und höre ich den mittlerweile in die Jahre gekommenen STOL-Flieger gerne. STOL steht für „short take-off and landing“, was so viel wie bedeutet, dass der Porter auf extrem kurzen Pisten starten und landen kann. Und wer diese Kurzstart-Fähigkeit schon mal live miterleben durfte, staunt.

Man glaubt es kaum, aber der Porter wird seit 1959 gebaut, wenn auch nicht mehr in 100 % identischer Art wie heute. Das Flugzeug, das auf dem Bild gezeigt wird, ist schon über dreissig Jahre alt und befindet sich seit 1987 im Eigentum des Para Sport Clubs Triengen, der damit seine Fallschirmspringer auf Absprunghöhe bringt.

Das ist übrigens ein weitverbreitetes Einsatzgebiet der PC-6 Porter. Andere Organisationen verwenden ihn als leichtes Transportflugzeug oder Rettungsflieger in abgelegenen Gebieten. Seine STOL-Eigenschaften helfen ihm da ebenso wie seine geringen Ansprüche was die Qualität von Pisten angeht.

Das Original gibt’s bei Flickr.

Boeing C17 Globemaster

Das World Economic Forum (WEF) in Davos mag politisch und wirtschaftlich umstritten sein. Einen Vorteil bringt es aber zumindest für uns Planespotter unbestritten: Seltene Flugzeuge. So auch am 14. Januar 2017 zwei Boeing C17 (das Bild zeigt den zweiten), die vermutlich Personal und Material brachten, um die Sicherheit und den Komfort für die US-Delegation sicherzustellen. So genau weiss man das nicht, bei den Amis. Mich interessiert aber auch weniger, was die C17 geladen haben, Hauptsache sie sind da.

Die C17 wurde ursprünglich von McDonnel Douglas entwickelt und gebaut. Als die Firma dann 1997 von Boeing übernommen wurde, wechselte natürlich auch die genaue Bezeichnung der Flugzeugtypen.

Die C-17 mit dem Beinamen Globemaster ist ein sehr vielseitiges Transportflugzeug, das voll auf die Bedürfnisse der US Army ausgelegt wurde. Es ist verhältnismässig wartungsfreundlich, kann auch auf unbefestigten Pisten starten und laden und bietet Platz für viele Soldaten oder viel Material. Das Aufnehmen von Treibstoff in der Luft ist ebenso möglich wie das Absetzen von Mensch und Material aus der Luft.

Speziell ist auch die Schubumkehr, die das Flugzeug am Boden problemlos rückwärts fahren lassen kann. Und für steilere Sinkflüge lässt sie sich sogar in der Luft einsetzen.

Airbus A380-861 | A6-EOJ | Emirates

Ich hatte Glück. Zuerst weil der A380 über RW32 startete und ich an deren Pistenende stand. Dann noch einmal wegen des Seitenwindes, der die grosse Maschine von der Piste weg in meine Richtung drückte. Der Brummer flog fast genau über unsere Köpfe.

Ein eindrucksvolles Flugzeug, obwohl die Meinungen über seine Qualität gespalten sind. Ich bin immer wieder fasziniert, dass so ein Riesending überhaupt abheben kann. Und dann diese Geschwindigkeit… so langsam, dass man meint, der Flieger müsste jeden Moment absacken.

Das Bild in voller Auflösung gibt’s bei Flickr.

Boeing 787-8 Dreamliner taking-off

Der Dreamliner heisst eigentlich 787 und ist ein Grossraumflugzeug des amerikanischen Herstellers Boeing. Er bietet Platz für bis zu 300 Personen und wurde erstmals 2011 ausgeliefert, nach mehreren Jahren Verzögerung.

Der Begriff „Dreamliner“ ist eher aus Marketinggründen gewählt worden. Mit dem „Traumflieger“ wollte Boeing den dringend nötigen Anschluss wieder finden, denn Airbus hat mit dem Grossraumflieger A380 gerade allen die Show gestohlen. Sogar die „8“ ist aus marketingtechnischen Überlegungen gewählt worden, denn eigentlich hätte das Modell 7E7 heissen sollen, wobei das „E“ für Efficency (Effizient) gestanden hätte. Weil diese Modellbezeichnung aber nicht so richtig in die bisherigen Boeing-Typenbezeichnungen gepasst hätte, wählte man die „8“. Warum ausgerechnet die „8“? Angeblich weil sie im Japanischen eine Glückszahl darstellt.

Mich interessiert das, ehrlich gesagt, alles relativ wenig. Hauptsache das Ding fliegt und bietet ein bisschen Abwechslung am Flughafen.

Das Bild entstand am Flughafen Zürich, da, wo bis vor Kurzem noch der Heligrill war. Der Dreamliner wird gerade von zwei Spottern beobachtet, wie er auf Piste 28 über Rümlang startet.

Wer das Bild in voller Auflösung sehen will, klicke hier.