Airbus A319-100 | Air France | F-GRXF

Die französische Fluggesellschaft Air France betreibt derzeit 230 Flugzeuge in ihrer Flotte. Davon sind 36 vom Typ A319-100, wie derjenige auf dem heutigen Bild. Als einer der kleinsten Airbus verfügt er in der Konstellation, die Air France verwendet, 142 Sitzplätze. Andere Gesellschaften packen bis zu 156 Passagiere rein, haben dann aber eine A319-Version im Einsatz, die über einen zusätzlichen vierten Notausstieg verfügt.

Die A319-Reihe wurde ab 1993 geplant und gebaut, ein erster Typ flog 1995. Das hier gezeigte Flugzeug mit der Registrierung F-GRXF, das gerade in Zürich (ZRH) abgehoben hat, weist Baujahr 2003 auf und steht seit März des gleichen Jahres bei Air France im Einsatz.

Für die Entwicklung des A319 hat Airbus über eine Viertelmilliarde Dollar aufgewendet. Der Kaufpreis eines Flugzeugs dieses Typs beläuft sich offiziell auf knapp 89 Millionen Dollar.  Wobei solche Preisangaben stets mit Vorsicht zu geniessen sind, varieren sie doch stark mit der Ausstattung. Und meistens liegen saftige Nachlässe drin.

Das Bild in hoher Auflösung gibt’s bei Flickr.

Avro RJ100 | Ex-Swiss | HB-IXV

07.10.16 | ZRH- Wenn ich diese Zeilen schreibe, ist der „Jumbolino“ HB-IXV meines Wissens noch nicht ganz Ex-Swiss. Aber es ist nur noch eine Frage der (kurzen) Zeit, bis der RJ100 zurück zur Leasinggesellschaft geht und dann wohl – wie viele schon vor ihm – irgendwann verschrottet wird.

Bereits sind die Hinweise auf die Fluggesellschaft (das grosse Schweizer Kreuz und der Schriftzug SWISS) entfernt worden, das Flugzeug ist also neutral, sozusagen inkognito, unterwegs und hat kurz vor diesen Bildern noch zwei Testflüge gemacht.

Die Avro mit der Registrierung HB-IXV wurde Ende 1995 an die damalige Swissair-Tochter Crossair ausgeliefert und flog für sie bis 2002. Alsdann wurde sie von der Swiss, die eigentlich ja nichts anderes als die frühere Crossair ist, übernommen. Mit anderen Worten: Der HB-IXV ist seit knapp 21 Jahren unterwegs.

Die Swiss löst bekanntlich mit dem Bombardier CS100 die in die Jahre gekommenen Avro Regionaljets ab. Die ersten CS100 sind bereits im Einsatz, weitere folgen.

Good-bye HB-IXV.

Bilder in höherer Auflösung gibt’s bei 500px ab hier.

Boeing 747-406F(ER) | AirBridgeCargo | VQ-BWW

05.10.2016 / Zürich – Die hier anfliegende B747 gehört der Leasinggesellschaft Aircastle und war etwas mehr als ein Jahr für Air France im Einsatz, ehe sie 2008 von KLM übernommen wurde. Bis im Februar 2015 flog der Jumbo im hellen Blau, dann wurde sie auf Dunkelblau  geändert und von ABC übernommen.

ABC steht für AirBridgeCargo, einer russischen Frachtgesellschaft mit Sitz in Moskau. ABC benutzt die russischen Städte Moskau und Krasnojarsk als Drehkreuz für ihre Verbindungen nach Europa (Amsterdam, München, Frankfurt, Aachen) und Asien (Shanghai, Peking, Hongkong, u.a.).

Während die hübsch beklebten Flugzeuge von AirBridgeCargo in einigen Städten Deutschlands ein regelmässiger Gast sind, tauchen sie in Zürich doch ziemlich selten auf. Gestern war einer dieser seltenen Tage. Und für einmal entschied ich mich – trotz schöner Bemalung – für Bilder in der Pistenachse.

Ich hoffte dabei insbesondere auf eine tolle Ansicht kurz vor dem Aufsetzen, da eine ziemlich starke Bise einen ganz geraden Anflug verhinderte. Leider liess der Nordwind just in den dreissig Sekunden nach, als die ABC-B747 zur Landung ansetzte. Die Bilder gefallen mir aber trotzdem.

Natürlich, die Bilder von der Seite hätte ich auch gerne gemacht. Aber so lange ich mich nicht aufteilen kann, muss ich mit Kompromissen leben.

BAe Avro RJ100 | Swiss | HB-IXU

Der Avro RJ100 (RJ steht für Regional Jet) ist ein Flugzeug, das auf Entwürfe aus 1973 zurück geht, schliesslich aber erst rund zehn Jahre später erstmals gebaut wurde. Es wurde 394 Mal gefertigt (alle Versionen inklusive) und ist damit das am zweitmeisten gebaute britische Flugzeug.

Das hier gezeigte Modell HB-IXU wurde kurz vor Weihnachten 1995 von der Crossair in Betrieb genommen und nach deren Umfirmierung 2002 in die Flotte der Swiss International Air Lines übernommen.

Nun, weitere 13 Jahre später, steht sie kurz vor der Ausmusterung. Sie wird, wie alle anderen Swiss-Avros, in den nächsten Monaten nach und nach durch die CS100 von Bombardier ersetzt werden.

Eigentlich schade, denn der Avro, in der Schweiz auch liebevoll „Jumbolino“ genannt, bot als Schulterdecker mit seinen vier Triebwerken doch noch etwas Abwechslung inmitten der sich immer mehr ähnelnden Flugzeugen von Boeing und Airbus.

Bilder in höherer Auflösung bei Flickr.